Unser Anliegen

Bildung - Schule und Universität

Im Zentrum unserer Arbeit steht die Bildung von Kindern und Jugendlichen in Uganda.

Unsere Projekte sind so angelegt, dass sie sich langfristig selbst tragen können.


Begonnen haben wir mit der Errichtung einer Computerschule, die während der Unterrichtszeiten in Kooperation mit einer Secondary School von bedürftigen Kindern und Jugendlichen  genutzt wird. Nachmittags und an Wochenende fungiert sie als Internetcafé, mit dem man die Einnahmen für den laufenden Betrieb erwirtschaftet.
Sie erlernen hier zu festgelegten Zeiten oder bei freien Kapazitäten die Anwendung wichtiger Programme (Word, Excel, etc.), den Umgang mit dem Internet sowie die Bedienung der technischen Geräte. Parallel werden durch die Vermietung des Internetzugangs, das Verleihen der Kameras, Anfertigen von Fotokopien, welche sehr stark nachgefragt sind, allen Bewohnern der Region Dienstleistungsangebote gemacht, die stabile Einnahmen versprechen.
 
Auf der ugandischen Seite wird das Projekt von einem Gründungsmitglied des Vereins hauptamtlich geleitet und organisiert, der über die fachlichen Voraussetzungen verfügt. Für den Unterricht am Computer wird ein Lehrer eingestellt und für die Bewachung des Hauses ein Wachmann. Das Personal finanziert sich über die Einnahmen aus der Gerätevermietung und dem Internetcafé.
Funktioniert das Projekt, könnte es für andere nicht entwickelte Regionen des Landes Modellcharakter haben.
 
Auch auf deutscher Seite profitieren Schülerinnen und Schüler von der so ermöglichten Kommunikation mit einer ugandischen Schulklasse.

Durch kostenfreie Gespräche über Skype kann die Kommunikation über Computer und/oder Smartboards in deutsche Klassenräume übertragen werden.

Dies bedeutet für die deutschen Schülerinnen und Schüler nicht nur in fachlicher Hinsicht wie z.B. in den Fachbereichen Erdkunde, Sozialwissenschaften, Politik eine Bereicherung, sondern fördert nachhaltig die Entwicklung ihrer sozialer Kompetenzen.

 

Umwelt und Nachhaltigkeit

In Uganda gibt es keine Müllentsorgung. Dies gilt auch für die Hauptstadt Kampala. Die zunehmenden Müllberge stellen eine zunehmende Bedrohung für das Leben der Menschen , Tiere und für die Umwelt dar.

Jeder versucht das Abfallproblem für sich selbst zu lösen. Meist sammelt man den Müll neben der Hütte oder dem Haus und brennt den Müllberg von Zeit zu Zeit ab - ohne Kenntnis der Giftstoffe, die dort freiwerden. Elektronikmüll wird zusammen mit Hausrat und Plastik zusammen verbrannt. 

Müll wird auch einfach auf die Straßen oder die Gewässer geworfen, die sich als schwerfällige stinkende Rinnsale oder Bäche durch die Stadt ziehen.

 

Das Wasser aus der öffentlichen Wasserversorgung (soweit vorhanden) ist nicht trinkbar. So greifen die, die es sich leisten können, auf Wasser aus Plastikflaschen zurück.

Es besteht kaum ein Bewusstsein, welchen Schaden Plastikflaschen oder Plastiktüten anrichten, die die Müllerberge weiter anwachsen lassen.

Auch, wenn man sich dessen bewusst wird, hat man keine Alternative. Entsorgung oder Recycling wird nicht angeboten.

Erste - eher verzweifelte - Versuche bestehen darin, dass einige in Schubkarren Hausmüll gegen ein paar Cent abholen und in den Slums wieder abkippen, die sowieso schon im Müll versinken.

In Mpigi haben wir SINA (Social Innovation Academy) kennengelernt. Eine Organisation, die Müll aufkauft und daraus qualitativ hochwertige Häuser und andere brauchbare Materialen herstellt. 

Hier erfahren Sie mehr über SINA:
http://www.socialinnovationacademy.org

 

Zusammen mit den Schüler/innen und Lehrkräften des Städt. Georg-Büchner Gymnasiums in Düsseldorf werden wir SINA unterstützen und auch das Umweltbewusstsein der jungen Menschen in Deutschland und Uganda weiter entwickeln.