Satzung BifU e.V.

§ 1 Name und Sitz


1. Der Verein führt den Namen Bildung für Uganda (BifU)
2. Er ist ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf eingetragen und trägt den Zusatz „e.V.“
3. Der Sitz des Vereins ist Düsseldorf

§ 2 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 3 Zweck des Vereins


Zweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit und zwar durch die ideelle und materielle Unterstützung schulischer Bildung und einer anschließenden beruflichen Ausbildung mitteloser Kinder und Jugendlicher in Uganda.

Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch:

• die Unterstützung der Partnerschaft von deutschen und ugandischen Schulen oder
vergleichbaren schulischen Einrichtungen
• die Unterstützung von Kommunikation zwischen deutschen und ugandischen Kindern und Jugendlichen
• Unterstützung von gemeinnützigen Einrichtungen, die im Bereich der Kinder- und
Jugendarbeit demokratische Entwicklungen fördern
• Aufklärung über die gesellschaftspolitischen Zusammenhänge, die die Armut in der
3.Welt begünstigen oder verursachen
• die ideelle und materielle Unterstützung des schulischen Betriebs von Waisenhäusern
oder vergleichbaren gemeinnützigen Einrichtungen, die mittellose Kinder und
Jugendliche im Bereich der Bildung und Ausbildung unterstützen
• direkte Übernahme von Schulgeld
• die Versorgung mit Schulmaterial, erforderlicher Schulkleidung und Schulspeisung,
Behandlungskosten im Krankheitsfall
• direkte Übernahme von Kosten für die berufliche Bildung
• ideelle und materielle Unterstützung kinderreicher mittelloser Familien, die ihnen
langfristig hilft, Schulgeld oder Aufwendungen für die Schule selbst ganz oder anteilig aufzubringen (z.B. durch die Anschaffung von Nutztieren).

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Einrichtung eines Spendernetzwerkes, und durch Aufklärungs- und Informationsarbeit. Die satzungsgemäße Mittelverwendung im Ausland wird durch entsprechende Unterlagen nachgewiesen.

§ 4 Selbstlosigkeit


Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Mitgliedschaft


Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person des öffentlichen Rechts werden. Über die Fälligkeit und Höhe des Mitgliederbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.

Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
Die Mitgliedschaft endet mit Tod, Austritt, Auflösung der juristischen Person oder Ausschluss vom Verein.

Ein Austritt aus dem Verein ist jederzeit ohne Einhaltung von Fristen möglich; der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden.

Ein Mitglied, das in erheblichem Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzustellen. Es kann innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang schriftliche Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht auf Berufung innerhalb
der Frist keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluss.

§ 6 Die Organe des Vereins sind


Der Vorstand
Die Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand


Der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden und dem Kassierer.
Der 1. und 2. Vorsitzende vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB jeweils mit
Einzelvertretungsbefugnis.
Beschlüsse des Vorstandes werden einstimmig gefasst, hierüber werden schriftliche Protokolle angefertigt.
Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. und 2. Vorsitzenden jeweils einzeln vertreten.
Der 1. und 2.Vorsitzende führen die laufenden Vereinsgeschäfte. Die Wiederwahl von
Vorstandsmitgliedern ist zulässig.
Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen

§ 8 Mitgliederversammlung


Die Mitgliederversammlung wird einmal jährlich unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich durch den Vorstand einberufen. Mit der Einladung muss eine vom Vorstand festgelegte Tagesordnung oder der Versammlungsgrund mitgeteilt werden.

Der Vorstand leitet die Mitgliederversammlung.
Die Mitgliederversammlung hat u.a. folgende Aufgaben:
− Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und dessen Entlastung
− Wahl des Vorstandes
− Beschlüsse über Satzungsänderung und Vereinsauflösung.
− Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der
Mitgliederversammlung schriftlich an den Vorstand zu stellen.

− Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur
Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten
Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr eine/n Kassenprüfer/in.
Diese/r darf nicht Mitglied des Vorstands sein.
Wiederwahl ist zulässig.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden von einem bei der jeweiligen
Mitgliederversammlung zu bestimmenden Protokollführer protokolliert.

Der Vorstand hat unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 30 % der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.

Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig.

§ 9 Auflösung / Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks


Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Verein der Freunde des Aufbaugymnasiums Düsseldorf, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Düsseldorf, im November 2011